Tarek Assam studierte an der Musikhochschule Köln Bühnentanz und diplomierte dort 1985. Seine tänzerische Laufbahn führte ihn in den Jahren 1985-1995 an die Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, als Solo-Tänzer u.a. an das Hessische Staatstheater Wiesbaden und an das Stadttheater Pforzheim. 1990 wurde er in Pforzheim Assistent und Trainingsleiter und choreografierte seine ersten Arbeiten.

Seine Laufbahn als Ballettdirektor begann Tarek Assam 1995 bis 2003 am Nordharzer Städtebundtheater in Halberstadt/Quedlinburg. Seit 2002 ist er Ballettdirektor des Stadttheaters Gießen. Tarek Assam erarbeitete ein umfangreiches Repertoire, zum Teil in Kooperation mit internationalen Choreografen und Compagnien sowie Künstlerteams aus anderen Disziplinen. Ziel der internationalen Netzwerktätigkeit ist die Weiterentwicklung und gegenseitige Inspiration für neue Ansätze in der choreografischen und inszenatorischen Arbeit. Projekte entstanden dadurch u.a. in Polen, Belgien, Bulgarien, Schweiz, Slowakien, Österreich, Italien, USA und China.

Tarek Assam wurde als Choreograf zu zahlreichen Wettbewerben eingeladen und erhielt 1993 einen Auftrag für das Nationaltheater El Salvador "Sheherazade" zu kreieren. In den Jahren 2000 und 2001 wurde er von der John-Cage-Stiftung beauftragt, jeweils ein multimediales Event anlässlich der Eröffnung des 639 Jahre dauernden Orgel Kunst Projektes Organ II / ASLSP von John Cage zu choreografieren. Von 2001-2004 erhielt Tarek Assam regelmäßig Einladungen nach Varna (Bulgarien), wo er auch den Kulturpreis der Stadt erhielt. Die Tanzcompagnie Gießen folgte zahlreichen Einladungen im In- und Ausland. Gastspiele führte sie u.a. nach Belgien, Tschechien, Italien und seit 2012 auch nach China.

Seine Arbeit als Festivalleiter begann 1995 mit der Übernahme der Leitung für die Internationalen Tanzwoche in Eisenhüttenstadt. 2001 gehörte er zu den Mitbegründern des Festivals TanzArt ostwest, das jährlich in Gießen stattfindet und bis heute von ihm künstlerisch verantwortet wird. Auch in diesem Rahmen setzt Tarek Assam den Dialog mit anderen Kulturkreisen fort und lädt internationale Choreografen und Compagnien nach Gießen ein.

Unter der Leitung Tarek Assams hat sich die Tanzcompagnie Gießen zudem in der Stadtgesellschaft fest verankert und auch regional geöffnet. Dies spiegelt sich in zahlreichen Projekten wider, wie z.B. dem Education-Projekt "IGS-press yourself", gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von Tanzfonds Partner, und durch Kooperationen mit Institutionen und Einrichtungen der Stadt Gießen bzw. der Region.

Regelmäßig wird die Arbeit der Tanzcompagnie Gießen unterstützt von künstlerischen Partnern wie Choreografin und Videokünstlerin Ana Baer, dem amerikanischen Installationskünstler und Bühnendesigner Fred Pommerehn, den Bühnen- und KostümdesignerInnen Tina Kitzing, Suse Tobisch, Gabriele Kortmann und Lukas Noll und dem deutschen Dramaturgen Peter Oppermann, u.a.

Die Tanzcompagnie Giessen arbeitet unter der Leitung von Ballettdirektor Tarek Assam mit wechselnden, international renommierten Gastchoreografen wie Rui Horta, Philip Taylor, Pascal Touzeau, Daniel Goldin, Jutta Wörne, Robert Przybyl, James Wilton, Ján Ďurovčík, Mirko Hecktor, Massimo Gerardi, David Williams und Hagit Yakira zusammen.





https://de.wikipedia.org/wiki/Tarek_Assam

 

 
 
 
 

  

 

 
 



Photo: Rolf Wegst       
 

 
  In 1990 he became Director´s Assistant and Company Teacher with Stadttheater Pforzheim and not long afterwards began choreographing for the company. Following this was a production of Sherezade for the Nationaltheater of El Salvador in 1993 and successful participation in several international choreographic competitions.

In 1995 he directed the Internationale Tanzwoche Eisenhüttenstadt and later in 2001 became Co-founder and Artistic Director of the now established annual TanzArt Ostwest Festival (2001).

As Artistic Director and Choreographer with Nordharzer Städtebundtheater, Halberstadt / Quedlinburg / Ballenstedt 1995 - 2003, Assam created a choreographic identity through the psychological themes approached in pieces such as Schachnovelle (1996), Minotaurus (1998), Blue Notes (2000) and Outside (2001).

A proposal from the John Cage Foundation in 2000 invited him to choreograph for both the inaugural (2001) and second (2002) installations of the John-Cage Orgel-Kunst-Projekt, Organ II / ASLSP by composer John Cage, a multimedia event planned in collaboration with the Guggenheim Museum, New York.

In 2005 Tarek received the Cultural Award of Varna from the Governor of Varna Yani Yanev, after restaging The Wall in 2004 and an earlier ballet Tango 18 in 2001 for the Opera House of Varna, Bulgaria.

Since his engagement in 2002 as artistic Director and resident choreographer of Tanzcompagnie Giessen/Stadttheater Giessen he has made successful moves towards promoting, enduring and dynamic dialogues with and between other dance, arts and technology bodies/institutions/individuals within Germany and abroad. He has further developed the TanzArt Ostwest Festivals and established several ongoing artistic exchanges and collaborative projects with Kielce Teatr Tanca, Poland, Opera House Varna, Bulgaria, Company Irene K, Belgium, Polish Dance Theatre, Poznan, Brotfabrik Bonn and Desperate Figures Dance Company, Mainz, Melanie Clarke, London, Hessische Rundfunk Television, the Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Giessen, and various German dance companies and theatres.

Regular artistic partners have recently included Los Angeles-based film artist/choreographer Ana Baer, American installation-artist/stage designer Fred Pommerehn, German stage/costume designers Tina Kitzing, Suse Tobisch, Gabriele Kortmann and Lukas Noll and German dramaturg Peter Oppermann, a.o.
Tanzcompagnie Giessen, under the direction of Tarek Assam, works together with diverse, international renowned guest choreographers like Rui Horta, Philip Taylor, Pascal Touzeau, Daniel Goldin, Jutta Wörne, Robert Przybyl, James Wilton, Ján Ďurovčík, Mirko Hecktor, Massimo Gerardi, David Williams und Hagit Yakira.