Die Tanzcompagnie Giessen präsentiert vor dem Hintergrund der Pandemiebestimmungen einen farbenreichen Abend mit Solo-Choreographien, der unterschiedliche Assoziationen und Perspektiven auf das innere und äußere (Er)Leben verarbeitet.
ALLE_EINS vereint weiterentwickelte Solo-Choreographien aus Tanzproduktionen des Repertoires (u. a. JAGEN, DON JUAN) mit neuen Kreationen, die die Tanzer*innen in Zusammenarbeit mit dem Direktor der Tanzcompagnie - Tarek Assam -entworfen haben.
Das Tanzsolo gehört seit jeher zur zentralen Darstellungsform des Ausdruckstanzes. Auf die natürliche und individuelle Bewegung abzielend eignet es sich auch im Zeitgenössischen Tanz dazu, das Selbst zu tanzen und den Lebenskontext zu reflektieren. Es verdichtet Emotionen und Geschichten und setzt den Kosmos aus Formen, Impulsen, Rhythmen, Spannungen und Energien eindrucksvoll in Szene. Solo- Choreographien stellen vor allem die Persönlichkeit der Tänzer*innen ins Zentrum. Ihre/seine Authentizität bestimmt den Charakter jeder einzelnen Kreation.

Solo-Choreographien: Tarek Assam, Olga Labovkina, Lucyna Zwolinska in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Tanzcompagnie Giessen
Tänzer*innen: Mona-Lisa Rigal, Madeleine Salhany, Chiara Zincone, Oskar Eon, Giovanni Fumarola, Gleidson Vigne, Magdalena Stoyanova, Michael D'Ambrosio, Floriado Komino, Julie de Meulemeester, Jeremy Curnier
Musik: Grandbrothers, Murcof, Pan Sonic, Timo Reuber u.a.
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Erkan Kurt
Photos: Rolf K. Wegst
Premiere: 3. September 2021 | taT-studiobühne | Stadttheater Gießen

„Der neue Tanzabend »Alle_Eins« im taT setzt auf das Individuum,das auf der Suche nach dem Sein ist. Keinesfalls sind hier »alle eins«. Jeder ist ein Unikat. Der bewegte Mensch als Utopie. "
Gießener Allgemeine 06. September 2021

„Bei dem vor einem Jahr zum Ensemble gestoßenen Franzosen Oskar Eon zeigte sich etwa eine bedrohliche Aufladung von Energie, die durch flirrendes, wie Strom aus den Boxen strömendes Surren untermalt wurde. Stemmend und stoßend waren seine Bewegungen, wie gegen einen übermächtigen Gegner gerichtet."
Gießener Anzeiger, 06.09.2021
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