Ein leerer Bühnenraum, zehn TänzerInnen, acht Stühle und zwanzig Rasseln - mehr braucht es nicht, um die Vorstellungskraft der ZuschauerInnen herauszufordern. Innerhalb weniger Minuten entsteht im Zusammenspiel von Bewegung, Licht und Rhythmus ein atmosphärischer Sog, der alle in seinen Bann zieht. Choreographin Henrietta Horn setzt emotionale Vorgänge in physische Bilder um. Spielarten des menschlichen Miteinanders finden sich auf der Bühne wieder: das Umwerben der Geschlechter, Konkurrenz, Ablehnung, Eifersucht, aber auch Humor, Scham, Sinnlichkeit und Lebenslust. Ein Feuerwerk an Bewegungen und Ausdrucksstärke und fast schon ein éKlassiker' des Zeitgenössischen Tanzes.

Choreographie: Henrietta Horn
Musik: Bernard Poirier, Lalo Schifrin, Adrian Sical
Bühne und Kostüme: Katharina Andes
Dramaturgische Betreuung: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Elmer Escurel Domdom
Ausstattungsassistenz: Aneta Kowalewska
Fotos: Rolf K. Wegst
Premiere: 30. November 2017 | taT-studiobühne | Stadttheater Gießen

„Was die TCG-ler an darstellerischer Stärke zeigen, ist höchst beeindruckend. Man fühlt sich in diesen Rausch des kämpferischen Wettbewerbs geradezu hineingezogen und erlebt die Scham beim Auftauchen aus diesem Gruppenrausch."
Dagmar Klein, tanznetz, 1. Dezember 2017

„Die Tänzer liefern als Rasselbande eine spannungsreiche Gesamtleistung ab und dürfen in kleinen Soli brillieren. [ ...] Die Musik verhilft dem "Auftaucher" mit seinen tänzerischen Explosionen zu einem nachhaltigen Statement impulsiver Körpersprache. Premierenjubel am Donnerstag vom ausverkauften Haus."
Manfred Merz, Gießener Allgemeine, 2. Dezember 2017

„Zum Höhepunkt des Stücks setzt Brassmusik [ ...] ein [ ...], die den Tänzern die Möglichkeit zu einem furiosen Finale liefert. [ ...] Dieser Kampf macht die Menschen zu von ihren Leidenschaften besessenen Figuren - und "Auftaucher" endgültig zu einem wunderbaren Tanzabend."
Björn Gauges, Gießener Anzeiger, 2. Dezember 2017
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