In METROPOLIS - FUTUR DREI begibt sich die Tanzcompagnie Gießen auf eine ungewöhnliche Zeitreise. Inspiriert von Fritz Langs Science-Fiction-Klassiker "Metropolis" aus dem Jahr 1927 reflektiert sie eine vergangene, eine heutige und eine vielleicht zu erwartende Vision von Zukunft. Die dargestellte Faszination von Technik dient Choreograph Tarek Assam dabei als Nährboden für eine tänzerische Analyse der Beziehungen zwischen Mensch und Mechanik. Die Gruppe 48nord bezieht sich in ihrer Neukomposition auf die Stummfilmmusik des Science-Fiction-Genres der 1920er Jahre. Tanz, Musik und die Maschinerie des Theaters reflektieren gemeinsam die Entwicklungschancen des Menschen in Anbetracht eines rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritts: zurück in die Zukunft und vorwärts in die Vergangenheit.

Choreographie: Tarek Assam
Musik: 48nord
Musikalische Leitung: Martin Spahr | ensemble transformation
Bühne: Fred Pommerehn
Kostüme: Gabriele Kortmann
Licht: Fred Pommerehn/Kevin Weidlich
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Elmer Escurel Domdom
Ausstattungsassistenz: Provvidenza Valenti
Fotos: Rolf K. Wegst
Premiere: 2. Februar 2019 | Großes Haus | Stadttheater Gießen

„Das 13-köpfige Ensemble tanzt dazu auf beachtlichem Niveau. Technisch ausgereift und synchron erscheinen die anspruchsvollen Gruppenszenen, imponierend die kurzen Pas de deux. Im Pas de trois gibt es unglaubliche Sprünge."
Manfred Merz, Gießener Allgemeine, 4. Februar 2019

„Tarek Assam hat mit der bestens aufgestellten Tanzcompagnie Gießen Erstaunliches geschaffen. [...] so wagt dieser Tanzabend einen Blick in die Zukunft. Ungewöhnlich, voller Spannung und mit gehörigem Drive."
Dagmar Klein, tanznetz, 3. Februar 2019
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