In kontrastierenden Tanzsprachen beschäftigen sich drei Choreographien mit den sozialen Umständen und Formen von Rebellion und Anderssein: Jörg Mannes reflektiert das private Schicksal des russischen Poeten und Revolutionärs Vladimir Majakowski zu Orchestermusik von Dmitri Schostakowitsch. Tarek Assam lässt sich von Steve Reichs Minimal Musik inspirieren und entwickelt eine prozesshafte Choreographie über oppositionelle Querdenker und politische Aktivisten. Und ausgehend von Igor Strawinskys skandalträchtigem LE SACRE DU PRINTEMPS befreit sich Asun Noales von dessen Geschichte eines rituellen Opfertanzes und entwirft ein dynamisches Tableau jugendlicher Kraft und spiritueller Energie.

Choreographie: Asun Noales (SUBVERSIVE), Tarek Assam (WE ARE), Jörg Mannes (EUER TRAUM)
Musik: Steve Reich, Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky
Bühne: Colin Walker
Kostüme: Angelika Lenz
Licht: Carsten Wank
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Marian Lazar
Fotos: Rolf K. Wegst
Premiere: 29. September 2019 | Großes Haus | Stadttheater Gießen

„Es ist ein faszinierender Tanzabend voller Experimentierfreude, Vorstellungskraft und Dramatik, der uns in die Vergangenheit blicken lässt und doch die Rebellen der Gegenwart würdigt."
Dagmar Klein, Die deutsche Bühne online, 30. September 2019

„Die allzeit pulsierenden Leiber ziehen in Bann"
Manfred Merz, Gießener Allgemeine, 1. Oktober 2019

„Doch bald schon entwickelt diese Gruppe eine enorme Wucht, die sich in hochintensiven Tableaus ausdrückt. Bisweilen ergeben sich dabei Paarkonstellationen, dann schließt sich die Gruppe wieder zu einem einzigen großen Körper zusammen."
Björn Gauges, Gießener Anzeiger, 1. Oktober 2019
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