Nach dem Erfolg von GRAVITAS würdigt Tarek Assam mit WAVES die neuesten Errungenschaften der Wissenschaft und streift retrospektiv die Ideen von Kopernikus, Newton und Einstein: Tanzende Körper erscheinen als Medium für die Schwerkraft, welche durch Gravitationswellen auf andere Körper übertragen wird. Als physikalische Masse können die Körper der TänzerInnen dann Schwingungen in ganz besonderer Weise aufnehmen, darstellen und verarbeiten Mit energetischem Tanz, atmosphärischem Licht, 3D-Videoprojektionen und elektroakustischer Musik begibt sich WAVES auf die Suche nach Unendlichkeit. Er lässt Physik und Astronomie hinter sich und schafft eine eigene, ästhetisierte "Raumzeit".

Choreographie: Tarek Assam
Musik: Grandbrothers, Nicolas Jaar, Koh, Alva Noto u.a.
Bühne und Kostüme: Michele Lorenzini
Videoinstallation: Lieve Vanderschaeve
Dramaturgie: Johannes Bergmann
Choreographische Assistenz: Elmer Escurel Domdom
Ausstattungsassistenz: Aneta Kowalewska
Fotos: Rolf K. Wegst
Premiere: 17. Mai 2018 | taT-studiobühne | Stadttheater Gießen

„Ein wagemutig choreografierter Pas de deux reiht sich an den nächsten. Die Soli flirten mit der Schwerkraft. die Gruppenszenen vibrieren vor Hingabe."
Manfred Merz, Gießener Allgemeine, 19. Mai 2018

„Ein rundum stimulierendes und packendes Tanzerlebnis. [...] Sehenswert ist Magdalenas Stoyanovas Soloszene; die Company insgesamt glänzt mit größter Verbindlichkeit und Differenziertheit des Ausdrucks, hier sind alle auch Darsteller."
Heiner Schultz, Gießener Anzeiger, 19. Mai 2018

„Menschen denken gern in die Zukunft, konstruieren Bedingungen, die sein könnten, auch Choreografen tun dies, wie man in "Waves" auf höchst ästhetische Weise erleben kann."

Dagmar Klein, tanznetz, 18. Mai 2018

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